Holzschneidemaschine

Holz war bis in die fünfziger Jahre das wichtigste Heizmaterial. Aus diesem Grund kaufte Clemens Struck 1935 eine fahrbare Bandsäge mit einem „Ein-Zylinder-Diesel-Motor“ der Firma Deutz. Mit dieser Säge wurde das Brennholz der Ottberger vor Ort auf das erforderliche Maß geschnitten. Die Säge war früher fast das ganze Jahr im Einsatz. Nur das Fahrgestell wurde im Laufe der Zeit zweimal ersetzt; ansonsten ist dieselbe auch heute noch funktionsfähig und einsatzbereit.

Der Sohn Raphael (Strucks Raphel) trat als 20jähriger im Jahr 1947 in den elterlichen Dienstleistungsbetrieb ein.

Die Holzschneidemaschine stellt nicht nur eine einzigartige technische Rarität dar, vielmehr hat sie ganz wesentlich das Erscheinungsbild und das Leben in der Ortschaft Ottbergen über Jahrzehnte mit geprägt.

 
  Ein Bild aus alten Tagen

Um dieses Kulturgut auch den nachfolgenden Generationen und der Ortschaft Ottbergen zu erhalten, hat sich Raphael Struck entschlossen, seine Maschine der Kulturgemeinschaft Ottbergen e.V. zu übertragen. Die Übergabe der Holzschneidemaschine fand am 3. Oktober 2009 im Rahmen des „Tag der Regionen“ auf dem Wiemers-Meyerschen Hof statt.
 
 
  Übergabe der Holzschneidemaschine am 3. Oktober 2009

Mit der Übernahme der Bandsägemaschine verpflichtet sich die Kulturgemeinschaft, diese der Öffentlichkeit im Rahmen geeigneter Veranstaltungen zu präsentieren.

 

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