Ein Museum für Ottbergen

Wie in der 18. Ausgabe der Ottberger Drehscheibe angekündigt hat sich die Bahnhofsinitiative Gedanken über die zukünftige Nutzung des Kantinengebäudes auf dem Bahnhof in Ottbergen gemacht. Hintergrund dafür ist die Befürchtung, dass das Kantinengebäude sonst ebenso wie andere Gebäude aus der Blütezeit der Bahn dem Bagger zum Opfer fällt.

 

Am 05.03.2011 trafen sich deshalb die Bahnhofspaten und erörterten die Nutzungsmöglichkeiten. Im Ergebnis waren sich die Paten schnell einig: Ottbergen soll ein Dorfentwicklungsmuseum bekommen. Darin kann der Besucher beim Durchgang durch die zahlreichen Räume im Erdgeschoss eine Reise durch die Zeit nachempfinden. Beginnend mit der Gründungsurkunde für die Schenkung einer Hofstelle an das Kloster Corvey, der Interessentengemeinschaft zur Waldnutzung, der Ausdehnung der Bebauung, der Entwicklung von Unternehmen und Firmen, den Ausbau als Eisenbahnknotenpunkt mit der Bahnhofsgeschichte über Schule und Kirche bis in die heutige Zeit mit dem demografischen Wandel. Das Museum soll nach Absprache für Gruppen und Interessierte zugänglich werden und mit einem Vortragsraum/ Bistro ergänzt werden .Hier können Vorträge stattfinden, ein Ausklang zur Stärkung und Diskussion  genutzt werden und Filme über ortsnahe Themen gezeigt werden- alles im Stil der 50-Jahre mit der ursprünglichen Möblierung der Kantine.

Zur Finanzierung wurden Verhandlungen mit den Mitarbeitern der Bezirksregierung Detmold aufgenommen. Das Vorhaben zur Erhaltung eines ortsbildprägenden Gebäudes ist dort auf Interesse gestoßen. In Kürze soll ein Ortstermin zur Besprechung der Einzelheiten stattfinden. Ein solches Vorhaben lässt sich aber nur mit Hilfe vieler Hände verwirklichen. Dazu brauchen die 12 Bahnhofspaten Ihre Unterstützung – weitere  helfende Hände für Streich- und Reparaturarbeiter werden gesucht. Aber auch alle, die für das Museum Dokumente, Fotos oder Ausstellungsstücke (auch als Leihgabe) zu den einzelnen Themen zur Verfügung stellen können sind eine große Hilfe. Auf manchem Dachboden und in vielen Schubladen schlummern noch solche Schätze. Ein guter Grund mal aufzuräumen und unser Museum damit zu ergänzen. Auch bei Haushaltsauflösungen bitte daran denken dass solche Dinge der Nachwelt erhalten bleiben. Eine gebrauchte Kücheneinrichtung / Kühlschrank wäre auch willkommen. Wer uns unterstützen möchte melde sich bitte bei

Dietmar Barkhausen Tel. 05275- 611

Bernhard Scheideler  Tel. 05275-385

Karin Hanewinkel-Hoppe Tel. 05275-1381

Die Bahnhofsoffensive der Kulturgemeinschaft Ottbergen

Im Herbst 2009 war wieder einmal der katastrophale Zustand des Bahnhofs in Ottbergen Thema einer kleinen Gesprächsrunde unter Beteiligung der Ottberger Bürger Dietmar Barkhausen, Bernhard Scheideler und Karin Hoppe. Im Ergebnis waren sich die Beteiligten schnell einig: Es muss dringend etwas geschehen, um den Bahnhof als Visitenkarte des Ortes wieder in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen. Am 24.September 2009 fand daraufhin das erste Gespräch auf dem Bahnhof mit Vertretern der Stadt Höxter, der Bahn und einigen freiwilligen Ottberger Bürgern statt. Erste Schritte wurden vereinbart - wie die Einrichtung eines kleinen Warteraumes vor dem Winter, um den Reisenden Schutz vor Kälte und Nässe zu bieten, ein Ordnungs-und Schließdienst wurde organisiert sowie dringende Reparatur- und Reinigungsarbeiten besprochen.

Kurz vor Einbruch des Winters war der Warteraum – vorwiegend in Eigenleistung durch interessierte Ottberger erstellt - fertig und ein Schließplan abgestimmt. An diesem beteiligen sich neben dem Organisator Dietmar Barkhausen im wöchentlichen Wechsel 7 Personen: Günter Specht, Wolfgang Groppe, Stefan Dreker, Helmut Wiechers, Günter Temme, Gerd Klages und Karin Hoppe.

Das nächste Treffen der Paten mit Vertretern der Bahn fand am 6. März 2010 statt. Wieder war es eine Politik der kleinen Schritte: Bessere Wegweiser für umsteigende Reisende sowie die Erneuerung der Glasüberdachung über der Treppenanlage waren die wesentlichen Ergebnisse, die seitens der Bahn zugesagt wurden. Im Juli 2010 war es dann auch tatsächlich geschafft. Nachdem die Beschilderung ergänzt worden war, wurde auch die Treppenhausverglasung erneuert. Endlich ist ein übler Schandfleck verschwunden und es bleibt zu hoffen, dass dieses Werk vom Vandalismus verschont bleibt. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten darauf zu achten und bei verdächtigen Aktivitäten die Polizei zu informieren.

Wer sich gern an der Initiative beteiligen möchte, ist herzlich willkommen und melde sich bitte bei Dietmar Barkhausen Tel.: 05275/611.

Es gibt viel zu tun und viele Hände können auch viel schaffen.

Besucher: Heute 1 - Woche 64 - Monat 250 - Gesamt 3743

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